Miteinander - alle gewinnen. Gegeneinander - alle verlieren.
Mit Grips gegen Muckis ist ein Angebot an alle Menschen, die gegen Gewalt sind und wissen wollen, wie sie in Frieden leben können. Frieden zu wollen und selbst keine Gewalt anzuwenden ist eine Voraussetzung, reicht aber nicht aus. Wir müssen auch wissen, wie das geht, wie wir uns gegen psychisch oder physisch Stärkere wehren können. Mit Grips gegen Muckis ist für alle Menschen da, die nicht hilflos der Willkür eines Anderen ausgeliefert sein möchten. Glücklicherweise sind furchtbare Verbrechen sehr selten, und bei körperlicher Gewalt sind Täter und Opfer fast ausschließlich junge Männer, doch ist jeder von uns täglich "kleinen" Angriffen (z. B. Machtspielchen, Kränkungen, Gemeinheiten) ausgesetzt.
Realistische Selbstverteidigung ist die hohe Kunst, nicht gegen etwas zu kämpfen, sondern für seine eigenen, selbstbestimmten Ziele. Mit Grips gegen Muckis ist die Weiterbildung vom Friedwilligen zum Friedfertigen.
"Was mir an Maßnahmen vorschwebt, ist eine wissenschaftliche, intelligente und disziplinierte Anwendung der Gewaltlosigkeit.
Mahatma Gandhi
Immer wenn jemand seinen Willen einem anderen Menschen aufzwingen will, liegt eine versuchte Gewalttat vor. So etwas kommt im Alltag leider häufig vor, Kenntnisse in Selbstbehauptung können wir alle gebrauchen.
Nutzen wir die Zeit zur Vorbereitung! Setzen wir der Brutalität unsere Intelligenz entgegen! Jetzt können wir analysieren, vergleichen, lernen, üben.
Beim Schiffbruch ist es zu spät, schwimmen zu lernen. dänisches Sprichwort
Wichtige Elemente der "Mit Grips gegen Muckis"-Strategie sind daher:
1. Die geistige Vorbereitung ist das Allerwichtigste, alles Weitere folgt aus ihr.
2. Nicht alleine wehren, sondern Hilfe beschaffen, Öffentlichkeit herstellen, als Gruppe verteidigen, nicht (vom Angreifer) weglaufen, sondern zu anderen Menschen hinlaufen.
3. Nicht reagieren, sondern frei handeln, mit dem Ziel, die eigene Lage immer weiter zu verbessern. Kämpfe nicht gegen ihn; kämpfe für Dich! (s. Autopilot AUS).
4. Dem Angreifer immer einen Fluchtweg offen lassen (s. Monaco).
5. Die eigenen Kräfte bündeln, die Kräfte des Angreifers (oder der Angreifer) zersplittern. Meine Stärken gegen seine Schwächen (s. FBI-Regel).
6. Was muss geschehen, damit ein Täter, der seinen Angriff bereits begonnen hat, diesen abbricht? (s. Täter)
7. Jeder Täter kann sich sein Opfer unter Vielen aussuchen, deshalb muss ich ihn nicht besiegen (s. Jägerball).
8. Es gibt keine Waffen (also "böse Gegenstände"), nur Menschen mit bösen Absichten.
9. Richtig helfen.
10. Da man sich nur strategisch vorbereiten kann, den tatsächlichen Angriff aber nicht vorhersehen kann, muss man im Ernstfall Verteidigungen erfinden können (s. Vier Elemente).
11. Wer erwartet, zu scheitern, wird scheitern. Zuversicht, Kampfgeist und ein unbeugsamer Willen verleihen ungeahnte Kräfte.
12. Warum Kampfsporttraining nicht ausreicht (s. hier).
Das Schöne und Befriedigende an meinen Kursen ist, dass die erworbenen Fertigkeiten auch im Alltag genutzt werden können. Dazu gehören unter anderem:
- die eigenen Interessen erkennen und verteidigen
- die eigenen Stärken kennenlernen, das Vertrauen in die eigene Kraft und die eigenen Fähigkeiten stärken
- Leistungsblockaden beseitigen
- das Kennenlernen unserer inneren Kräfte
- selbstbestimmt statt fremdbestimmt handeln
- die Erkenntnis "Für jedes Problem gibt es mehrere Lösungen"
- die Handlungskompetenz erweitern, z.B. friedliche Konfliktlösungen finden
- die Auswirkungen unserer Gedanken und Einstellungen erkennen
- körperliche und geistige Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft aufbauen
- sich konzentrieren und entspannen können und auch unter Druck gelassen bleiben.